Einladung zum Wanderpokal Skeet

Wanderpokal Skeet

zwischen den Vereinen SV Höhn / WCO Gießen und SV Lemp-Kölschhausen

Teil II

Samstag den 26. Mai 2018 um 10 Uhr 30 (erster Schuss)

2 Durchgänge a 25 Wurfscheiben nach DSB Regelwerk sowie 1 Finalrunde

Eine Mannschaft besteht aus vier Schützen. Ersatzschützen können nachrücken, falls gemeldete Schützen ausfallen sollten. Die besten zwei Schützen eines jeden Vereins kommen ins Finalschießen. Die Treffer aus dem Finalrunde werden dem jeweiligen Verein hinzugerechnet. Aus diesem Ergebnis ergibt sich der Gewinner des Wanderpokals. Bleibt der Pokal 3-mal in Folge bei dem gleichen Verein, darf dieser ihn behalten.
Im Jahr 2017 ging dieser an die WCO Gießen.

Der Unkostenbeitrag beträgt 40 Euro pro Schütze, indem ein Mittagsessen und Getränke enthalten sind. Meldeschluss ist der 21 Mai.

Michael Appelt nimmt den Wanderpokal für den WCO entgegen

Das erste Ringen um den Wanderpokal der drei beteiligten Vereine SV Höhn/WCO Gießen und SV Lemp-Kölschhausen ging knapp an die WCO Gießen. Wer wird das Rennen 2018 machen?

Anmeldung erfolgt über die üblichen Kanäle oder mit dem Formular hier:

Gäste auf dem Skeetstand

Am Samstag hatten wir erneut Gäste, die sich das Wufscheiben-Schießen anschauten.
Nach einer kurzen Einweisung in den sicheren Umgang mit der Flinte fingen wir an, an den Ständen sieben und eins zu trainieren. Geschossen wurde im Voranschlag auf einzelne Wurfscheiben.
Hierbei konnten sich unsere Gäste an das Gefühl des Knalls, des Rückstoßes, das Gewicht der Waffe, sowie die Flugbahn und die Geschwindigkeit der Scheiben gewöhnen.
Im Folgenden wurden die einzelnen Schützenpositionen durchgewechselt und unter fachlicher Anleitung war schnell ein Erfolg eingestellt, sodass sogar die schwierigen Scheiben auf Stand vier mit knapp 1,2 m Vorhaltemaß getroffen wurden.
Wir hoffen unseren Gästen hat es genauso gut gefallen wie uns selbst. Das Wetter war mit knapp 3 °C zwar recht kühl, aber die Saison hat erst begonnen und ein Wiederkommen ist immer möglich.

Save the date 2018 – Wurfscheibenschießen

Hier schon mal die wichtigen Termine, die ihr Euch für das kommende Jahr in den Kalender eintragen könnt:

Der Termin für die Jahreshauptversammlung ist am
17. Februar um 19 Uhr.

 

21. AprilBezirksmeisterschaft Skeet (Schützenbezirk 21) in Kölschhausen
26. MaiPokalschießen gegen den WCO Gießen und SV Höhn in Kölschhausen
16. JuniWanderpokal (vereinsintern)
30. JuniHessische Landesmeisterschaft Skeet in Wiesbaden (Meldeschluß 2.Mai)
16. September100 Tauben Schinken-Turnier "Nostalgie"
6. OktoberVereinsmeisterschaft Sportjahr 2019
28. DezemberLemp-Pokal 2018

 


Und für die, die nicht genug bekommen können, hier die Termine für Sporting (Jagdparcours) und Compak-Sporting (wird dynamisch verwaltet):

 

Lemp Pokal 2017 – Das Wetter hält; drei Runden-Kampf

28.12., 8:30 Uhr, Kölschhausen, 3° C, es regnet leicht. So fängt am Donnerstag Morgen der Tag am Skeetstand in Kölschhausen an.
Vereinskamerad Tino Schmidt und Gastschütze Michael Appelt sind die Ersten am Stand und haben schon das Lagerfeuer angezündet und den Tisch für warme Getränke und Snacks vorbereitet.
Die Skeetmaschinen stehen unter Strom und warten darauf auch in diesem Dezember wieder darauf, zum Jahreswechsel, die 11 cm kleinen Wurfscheiben zu werfen.
So langsam trudeln weitere Gäste ein und um 9:30Uhr startet die erste Rotte aus fünf Schützen. Nach 25 Wurfscheiben der Disziplin heißt es am Ende der Runde: Reinhard Schneider 16, Udo Schmidt 16, Michael Appelt 18, Uli Hels 16 und Gerd Jöckel 17. Aber das war erst der Anfang des Tages und die Einführungsrunde vermochte noch nicht zu zeigen, welche Ergebnisse heute noch möglich waren. In der Zwischenzeit hat es aufgehört zu nieseln und weitere Gäste und Vereinsmitglieder trafen ein.
Die nächste Rotte machte sich bereit. Und nach knappen 40 Minuten stand auch hier das erste Ergebnis fest: Jürgen Hartmann 15, Tino Schmidt 19, Hubert Junker 12 sowie Peter Hütel 17.

Die Teilnehmer 2017 v.l.n.r.: Hubert Junker, Reinhard Schneider, Ulrich Hels, Jürgen Hartmann, Gerd Jöckel, Michael Appelt, Peter Hütel, Udo Schmidt, Tino Schmidt.

Um die Mittagszeit ließen sich die Schützen die Gulaschsuppe der Metzgerei Jöckel schmecken und wärmten sich mit Kaffee und Tee auf.

Nachdem 875 regelgerechte Wurfscheiben beschossen worden sind und Peter Hütel mit einer 23er-Runde die Höchste des Tages geschossen hat, ist folgendes Ergebnis festzuhalten:

Tino Schmidt (1. Platz)
xxxxxxxxoxoxoxxoxxxxxxoox 19 Scheiben
xxxxxxxxxxxxxoxoxxxxoxoxx 21 Scheiben
xxxxxxxooxxxxxxxxxxxoxoxx 21 Scheiben
= 61 Tauben
Finale
xxxxxxxxxoxxxxoxxoxooxoxx 19 Scheiben
= 80 Wurfscheiben

Michael Appelt (2. Platz)
xoxxxxxxoooxxxxxxoxooxxxx 18 Scheiben
ooxxoxxxoxxxxxxxxxxxxxxxo 20 Scheiben
xxxxxxxooxxxxxxoxxxxxooxx 20 Scheiben
= 58 Tauben
Finale
oxxxxxoxxxxxxxxxxxxxoxxxo 21 Scheiben
= 79 Wurfscheiben

Peter Hütel (3. Platz)
xoxxxxoxxoxooxxoxxxoxxoxx 17 Scheiben
xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxooxxx 23 Scheiben
oxxxxoxxoxoxoxxxoxoooooxo 13 Scheiben
= 53 Wurfscheiben
Finale
oxxxoxxxoxooxoxxxxxoxxoox 16 Scheiben
= 69 Wurfscheiben
Stechen
xxxxooxxooxooxxooxoxxooox 13 Scheiben

Gerd Jöckel (4. Platz)
xxxoxoxxxoxxxxooxooxoxxxx 17 Scheiben
oxxxooxoxxoxxxxxxxxoooxxx 17 Scheiben
xxxoxxoxxooxxxxxxxxxxoxxo 19 Scheiben
=53 Wurfscheiben
Finale
xxxoxxxoxxxxooxoxxxoooxxo 16 Scheiben
= 69 Wurfscheiben
Stechen
xxxxooxooxooooxxxxxoooxoo 12 Scheiben

Reinhard Schneider (5. Platz)
xxxoxxxxxoxxxooxxxxooxooo 16 Scheiben
xxxxoxxooxoxxxoxxxxxxxoxx 19 Scheiben
ooxxxooooxooxoxxxxoxoxxxo 13 Scheiben
= 48 Wurfscheiben
xoxxoxxoxxoooxoxxxxooxxox 15 Scheiben
= 63 Wurfscheiben

Ulrich Hels (6. Platz)
xxxooxoooxxooxoxxxxxoxxxx 16 Scheiben
xoxxoxxxxooooxoxxxxxoooxo 14 Scheiben
oxxxoxxxxoxxxoxxxxxoooxxx 18 Scheiben
= 48 Wurfscheiben
Finale
xxxxooxxoxoxooxxooxxoxoxx 15 Scheiben
= 63 Wurfscheiben

Udo Schmidt (7. Platz, verzichtet auf Finale)
oxxxoxxxxoxoxxxxxoxooxoxo 16 Scheiben
xxxooxxooxxooxoxxxxooxxxo 15 Scheiben
xxxoxooxxoxxxoxoxxxxoxxxo 17 Scheiben
= 48 Wurfscheiben

Hubert Junker (8. Platz)
xxoxxxxxooooooooooxxxxoxo 12 Scheiben
oooxxxxxoxoxoxxoxxxxxxoox 16 Scheiben
xxxoxxooxxoooxxxxxxoooxxx 16 Scheiben
= 48 Wurfscheiben

Jürgen Hartmann (9. Platz)
oooxxxxxooxxxoxxxxxooxoox 15 Scheiben
xxoxoxxxxxxoooooxxxooxxxo 15 Scheiben
ooxooxxooooooooxoxxooxoxx  9 Scheiben
= 39 Wurfscheiben

Wir bedanken uns bei unseren Gästen für das zahlreiche Erscheinen und wünschen Euch allen das Beste für das neue Jahr und würden uns freuen, wenn Ihr auch nächstes Jahr wieder teilnehmen würdet.

Die Lemp-Tauben 2017 in Gold, Silber und Bronze

Skeet – Vereinsmeisterschaft 2018

Die Würfel für das Sportjahr 2018 sind gefallen. In diesem Jahr lagen die ersten drei Plätze gerade mal eine Tontaube auseinander und somit mal wieder spannend bis zum Schluss!
Matthias und Tino mussten dabei sogar noch um den ersten Platz stechen.

Hier die Ergebnisse:

  • Matthias Macherey 39 Wurfscheiben (+2 nach Stechen)
  • Tino Schmidt 39 Wurfscheiben (+1 nach Stechen)
  • Ulrich Hels 38 Wurfscheiben
  • Werner Roth 35 Wurfscheiben
  • Günther Theiss 32 Wurfscheiben
  • Ulrich Gerhard 30 Wurfscheiben
  • Alfred Brück 27 Wurfscheiben
  • Bastian Rafalzik 20 Wurfscheiben

Schön, dass ihr trotz des kühlen Wetters vorbeigekommen seid.

WICHTIG: Wer die Vereinsmeisterschaft (außer Wertung) als Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft noch nachschießen möchte, kann das bis zum Ende des Jahres (2017) tun.

(TS)

Riesenschinken für Tino Schmidt

Am 3. Sonntag im September haben alle Skeetschützen und Karnivoren das Nostalgie-Schießen des WCO Gießen vorgemerkt. Selbstverständlich haben auch in diesem Jahr wieder ein paar Skeetschützen vom SV „Lemp“ erfolgreich an dem Turnier in Garbenteich teilgenommen.
Nach der Vorrunde führte unser Schützenbruder Matthias Macherey knapp vor seinen kongenialen Vereinskollegen Tino Schmidt und Uli Hels. Mit sogar einer 25er Runde knackte er damit seinen persönlichen Rekord.
Am Bullajan-Ofen wurde ein kleiner Regenschauer ausgesessen und von den Wurstspezialitäten gegessen, bevor die Zähler auf Null gesetzt wurden und es ins Finale ging. Dann herrschte wieder höchste Konzentration.
Zu einem Stechen kam es nach dem Finale nicht mehr. Das Rennen machte Tino Schmidt vom SV  „Lemp“ und erhielt nicht nur einen Riesenschinken der Metzgerei Jöckel , sondern auch eine Verewigung auf der gußeisernen Platte des WCO – der Hall of Fame des Nostalgie-Schießen. Platz zwei ging mit Matthias Macherey ebenfalls nach Kölschhausen. Platz drei belegte Jörg Schwan des WCO Gießen. Uli Hels vom SV „Lemp“ schoss sich erfolgreich auf den fünften Platz.

Beim „Schinken-Schießen“ werden die Wurfscheiben nicht nach aktuellem Regelwerk des olympischen Skeet beschossen, sondern in folgender Reihenfolge:

1.Stand 1Hochhaus
2.Niederhaus
3. / 4.Dublette (Hochhaus, Niederhaus)
5.Stand 2Hochhaus
6.Niederhaus
7./8.Dublette (Hochhaus, Niederhaus)
9.Stand 3Hochhaus
10.Niederhaus
11.Stand 4Hochhaus
12.Niederhaus
13.Stand 5Hochhaus
14.Niederhaus
15.Stand 6Hochhaus
16.Niederhaus
17./18.Dublette (Niederhaus, Hochhaus)
19.Stand 7Hochhaus
20.Niederhaus
21./22.Dublette (Niederhaus, Hochhaus)
23.Stand 8Hochhaus
24.Niederhaus
25.Optionsscheibe (Sie wird bei dem ersten Fehler geschossen. Bleibt der Schütze bis zur 24. Scheibe fehlerfrei, wird dieses Ziel aus dem Niederhaus des Stand 8 geworfen)
Nostalgie-Schießen: Reihenfolge der zu beschießenden Wurfscheiben nach altem Regelwerk

LM Skeet – Bronze für Uli Hels

Auch in diesem Jahr war der SV „Lemp“ mit seinen Skeetschützen auf der Landesmeisterschaft vertreten. Angetreten sind Ulrich „Uli“ Hels, Tino Schmidt und Matthias Macherey in der Einzelwertung. Eine Mannschaft kam durch kurzfristige Terminverschiebung eines Schützen in diesem Jahr, trotz der guten Aussichten auf eine Silber bzw. Goldmedallie, nicht zustande. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Landesmeisterschaften in Bad Arolsen konnte der Wettbewerb in Wiesbaden an einem Tag, am 24. Juni, geschossen werden. Für uns bedeutete dies eine kurze Anfahrt und keine Übernachtung.

Am frühen Samstag morgen merkte man es im Weissen Weg in Wiesbaden schon gleich, Petrus würde es heute gut mit uns meinen. Und nach dem Anbringen der Startnummern auf den Schießwesten ging es auch gleich los. Die Schützen vereinten sich in ihren zugewiesenen Rotten und schossen abwechseln auf Stand 1 und Stand 3, nur unterbrochen durch die Einteilung als Richter sowie der Mittagspause.
Die brütende Hitze und der teilweise stark böige Wind im Kessel von Wiesbaden machte allen Anwesenden zu schaffen. Nach fünf Runden mit jeweils fünfundzwanzig Wurfscheiben stand ein Medaillenträger des SV „Lemp“ fest.
Uli Hels holt Bronze in der Klasse Senioren A. Dabei kratzte er förmlich am Silber, denn er lag nach 125 Scheiben mit 93 getroffenen Zielen nur 1 Scheibe hinter dem Zweitplatzierten und Vorsitzenden des WCW Wiesbaden. Der Sieger heisst Michael Appelt von der WCO Gießen mit 96 Scheiben.

2017 Hessische Landesmeisterschaft Skeet Wiesbaden, Schützenbruder Uli Hels im Voranschlag

Unsere beiden weiteren Schützen waren nach dem Vorkampf der Herrenklasse mit jeweils persönlicher Bestleistung sehr gut aufgestellt auf Platz zwei und drei.

Auch hier war die Leistungsdichte enorm, die ersten drei Plätze lagen zu dieser Zeit nur zwei Wurfscheiben auseinander – und das bei den bereits oben erwähnten hundertfünfundzwanzig beschossenen Scheiben.

Ob es der extremen Hitze geschuldet war oder dem Wind, die Leistung des Vorkampfes konnten unsere beiden Schützen Tino Schmidt und Matthias Macherey nicht aufrecht erhalten und schieden als die beiden ersten der sechs Finalisten aus.

Die verbliebenen vier Schützen kämpften in den Medal-Matches um Gold, Silber und Bronze. Die gültigen Platzierungen (bitte beachten, dass die Ergebnisse auf der Seite des Hessischen Schützenverbandes z.Zt. noch korrigiert werden müssen) stehen unter der Bildunterschrift.

2017 Hessische Landesmeisterschaft Skeet Wiesbaden
Siegerehrung Herrenlasse:
1. Peter Sagel (WTC Arolsen), 2. Nikolay Poddubskiy (WCW Wiesbaden), 3. Frederic Paetzold (WCW), 4. Florian Haselbach (WCW), 5. Tino Schmidt (SV „Lemp“ Kölschhausen), 6. Matthias Macherey (SV „Lemp“ Kölschhausen)

Am Ende des Tages konnte unser Verein erneut eine Medaille verbuchen. Es war auch dieses Jahr eine gelungene Meisterschaft mit persönlichen Bestleistungen und wir habe den SV „Lemp“ in Wiesbaden mit viel Spaß und Engagement würdig vertreten.

alle Fotos dieser Seite Ⓒ Martina Eck

Hels behält im Stechen die Nerven

Erst im Finalschießen der Kreismeisterschaft Skeet, in Kölschhausen, hat sich Ulrich Hels gegen seinen Kontrahenten Ulrich Gerhard durchgesetzt und den Titel in der Seniorenklasse A errungen. Die beiden Erstplatzierten waren mit jeweils 34 Treffern aus dem Wettkampf hervorgegangen. Ein Finalschuss musste entscheiden. Hier traf Hels, während Gerhard die Scheibe verfehlte. Auf den Plätzen drei bis fünf landeten die ebenfalls für den SV Kölschhausen an den Start gehenden Erwin Theiß (28) vor Günther Theiß (25) und Alfred Brück (19).
In der Schützenklasse wurde Tino Schmidt mit 36 Treffern Kreismeister vor Markus Metz (35), Matthias Macherey (33), Udo Schmidt (31) und Bastian Rafalzik (21), alle Vertreter des SV Kölschhausen.
Mit 39 von 50 möglichen Treffern holte Werner Roth (SV Kölschhausen), in der Seniorenklasse, die meisten der über 500 geworfenen Wurfscheiben aus der Luft. Er startete als Einziger in dieser Klasse und qualifizierte sich ohne Konkurrenz für die Gaumeisterschaft.

Die Teilnehmer von links nach rechts: Markus Metz, Tino Schmidt, Uli Hels, Günther Theiß, Ulrich Gerhard, Bastian Rafalzik, Erwin Theiß, Werner Roth, Matthias Macherey, Alfred Brück, Udo Schmidt

Jagdliches Wurfscheibenschießen

Am 18. Februar 2017 haben ab 13 Uhr nur Jäger geschossen. Es w wurden jagdliche Runden von 15 Tontauben je Durchgang angeboten.
Jäger mit Flinte und Munition (max.24g, max.2,0 mm) zahlten am heutigen Tag pro Runde 4 €
Und damit keiner lange warten musste: Die Teilnehmerzahl war auf maximal 12 Jäger begrenzt.

Das Angebot wurde von vielen Jägern aus der Region mit Freude angenommen. Viele hatten keine Kenntnis von unserem Schießstand im Wald von Kölschhausen und waren froh freundlich und unkompliziert aufgenommen zu werden.
Wir hoffen die neu geknüpften Verbindungen u.a. zum Jagdverein Kreis Wetzlar zukünftig noch besser ausbauen zu können.

Was ist Skeet?

Dies ist ein grober Überblick über das Skeetschießen. Da sich die Reglements auf nationaler und internationaler Ebene fast jährlich ändern, wird hier nur auf das Grundprinzip eingegangen. Selbstverständlich ist das Skeetschießen keine ausschließlich von Männern betriebene Sportart. Wenn hier also von „Schütze“ die Rede ist, ist damit eine gendergerechte Sprache gemeint.

Der Begriff Skeet ist u. a. zurückzuführen auf den englischen Begriff shoot und heißt schießen. Im heutigen Schießsport ist damit eine besondere Disziplin des Wurfscheibenschießens gemeint. Der Schütze schießt mit einer Schrotflinte auf fliegende Ziele (Wurfscheiben, ehemals Tontauben). Die getroffenen Ziele ergeben Punkte und diese werden aufsummiert. Ziel ist es, viele Wurfscheiben in der vorgegebenen Reihenfolge zu treffen und somit viele Punkte erzielen.

Schematische Darstellung eines Skeet-Schießstandes nach Abmaßen der ISSF (Stand 2018)

Beim Skeetschießen steht der Schütze auf acht bestimmten Positionen, die in einem Halbkreis um zwei Häuser angeordnet sind. Das höhere Haus auf der linken Seite des Schießstandes heißt Hochhaus (früher pull, heute engl. high house). Das rechte, kleinere Haus, heißt Niederhaus (früher mark, heute engl. low house). In jedem Haus befindet sich eine Wurfmaschine, die auf Zuruf des Schützen elektronisch eine Wurfscheibe abwirft. Der Schütze muss versuchen diese als Einzelscheibe oder, wenn beide Maschinen gleichzeitig werfen, als Dublette zu treffen. Bei Dubletten zählt auch die Reihenfolge, in der die Wurfscheiben getroffen werden müssen. Trifft er beide Scheiben gleichzeitig, gibt es eine Wiederholung oder aber keine Punkte. Zur Überprüfung der Flugrichtung der Wurfscheiben kann in der Mitte des Skeetstandes in der Höhe von ca. 4,6 Metern ein Ring aufgestellt werden, durch den die Wurfscheiben beider Häuser unverändert durchfliegen müssen. Das Reglement sieht eine Wurfweite von ca. 68m vor, was einer Fluggeschwindigkeit von ca. 24 m/s oder 86 km/h entspricht. Da es Begrenzungspfosten gibt, zwischen denen die Scheibe beschossen werden dürfen, ergibt sich dadurch eine maximale Flugzeit von 2 Sekunden in der der Schütze die Einzelscheiben sowie die Dubletten treffen kann.

Seit 1968 ist die Disziplin Skeet olympisch und die Wettkämpfe werden während der Olympischen Spiele zum Teil im Fernsehen oder im Internet (ISSF) übertragen.
Bei der olympischen Disziplin Skeet sind die Scheiben aus einem biologisch abbaubaren Material und haben einen Durchmesser von 110 mm und ein Gewicht von 100 Gramm. Die Farbe ist in den meisten Fällen orange.

Beschossen werden die Scheiben mit Schrotflinten bis Kaliber 12. Das entspricht einem Laufdurchmesser von ungefähr 18 mm. Die Schrote haben einen Durchmesser von üblich 2 mm bis maximal 2,5 mm und zusammen ein Gewicht von 24 Gramm. Sie befinden noch beim Austreten aus dem Lauf in einem vorne offenen Kunststoffbecher, dem Schrotbecher. Die Geschwindigkeit der Schrote liegt bei ungefähr 400 m/s oder 1440 km/h. Beim Skeetschießen beträgt die mittlere Entfernung zur Wurfscheibe ca. 18 Meter. Die Verteilung der Schrote auf diese Entfernung hat sich vom Laufdurchmesser auf ungefähr 50 cm bis 70 cm aufgeweitet. Durch eine eingebaute Bohrung (Choke) oder das Einschrauben von Reduzierhülsen am Ende des Laufs kann man diese in gewissen Grenzen regulieren. Die Reduzierhülsen heißen Wechselchokes.

Inhalt einer Schrotpatrone: links das grüne Nitrocellulosepulver (in Plättchenform), rechts die 2mm Bleischrote, in der Mitte der Schrotbecher, darunter die Hülse mit Zündung in der Bodenkappe.

Die verbreitetsten Flinten für die olympische Disziplin werden Bockdoppelflinten genannt. Bei ihnen liegen zwei Läufe übereinander. Frühere Flinten hatten zwei getrennte Abzüge, um die jeweiligen Patronen abzufeuern. Mittlerweile hat sich der Einabzug durchgesetzt, bei dessen erster Betätigung meist der unter Lauf zuerst abfeuert und nach dem Loslassen und erneutem Drücken der obere Lauf abfeuert. Bein manchen Flinten lässt es sich verstellen, welcher Lauf zuerst abfeuert. Dies kann Vorteile bringen, wenn man unterschiedliche Wechselchokes in die Läufe geschraubt hat.
Der DSB sieht weiterhin Automatikflinten vor. Beim BDS gibt es zusätzlich noch Disziplinen für Vorderschaftrepetierflinten (Pumpguns).

Klassische Bockdoppelflinte (BDF) mit übereinander angeordneten Läufen. Hier das Modell K80 des deutschen Herstellers Krieghoff.

Beim sportlichen Skeetschießen, darf der Schütze nur eine Patrone pro geworfener Wurfscheibe laden und schießen. An einer Runde, bestehend aus 25 Scheiben, können sich maximal 6 Schützen beteiligen. Die Gruppe der sechs Schützen wird auch Rotte genannt. Sie umlaufen die Ständen 1 bis 7. Der 8. Stand befindet sich in der Mitte der beiden Häuser. Jeder Schütze darf auf diesen Positionen, der Reihenfolge nach, Scheiben beschießen. Sind alle Schützen dran gewesen, wird der Stand gewechselt. Steht der Schütze auf dem Stand, darf er den Schaft der Flinte maximal auf die Höhe des Ellbogengelenks des hängenden Arms nehmen. Erst wenn er die Scheibe durch lauten Ruf anfordert (abruft), darf er nach Erscheinen des Ziels die Flinte in den Anschlag bringen und schießen. Dabei sieht die olympische Disziplin als Erschwernis eine zufällige Verzögerung von bis zu 3 Sekunden vor, zwischen dem Abruf und dem Abwurf der Maschine(n). Die Flinte ist nach dem Schießen sofort zu öffnen und die Patronen, ob voll oder leer, müssen entnommen werden. Bei den Dubletten spricht man von Hochhausdubletten, wenn der Schütze die Scheibe, die vom Hochhaus geworfen wird, als Erstes treffen muss. Das Pendant dazu ist die Niederhausdublette. Wenn bei einem Stechen oder im Finale von Reversdublette gesprochen wird, ist damit die der vorherigen Dublette Gegenläufige gemeint.

Folgende 25 Scheiben werden in einer Runde olympisch Skeet auf den jeweiligen Ständen geschossen:

Stand 1: Hochhaus, Hochhausdublette
Stand 2: Hochhaus, Hochhausdublette
Stand 3: Hochhaus, Hochhausdublette
Stand 4: Hochhaus, Niederhaus (hier müssen zwei Patronen geladen werden)
Stand 5: Niederhaus, Niederhausdublette
Stand 6: Niederhaus, Niederhausdublette
Stand 7: Niederhausdublette
Stand 4: Hochhausdublette, Niederhausdublette
Stand 8: Hochhaus, Niederhaus

Leider wird man bei Übertragungen im Fernsehen dieses Schießen kaum sehen. Es werden meist nur die Finale zwischen den besten 6 Schützen übertragen. Dabei werden die vorher erreichten Punkte alle auf null gesetzt, damit der TV‑Zuschauer nicht vom Ergebnis der Vorkämpfe verwirrt wird. Geschossen wird dann auf sogenannte Flash-Scheiben, die beim Treffen eine Wolke aus gefärbtem Maismehl oder Stärke freisetzen. Das erhöht die Sichtbarkeit im Fernsehen. In folgender Reihenfolge wird geschossen:

Stand 3: Hochhausdublette, Reversdublette (in dem Fall Niederhausdublette)
Stand 4: Hochhausdublette, Reversdublette (Niederhausdublette)
Stand 5: Niederhausdublette, Reversdublette (in dem Fall Hochhausdublette)
Stand 4: Hochhausdublette, Reversdublette (Niederhausdublette)

Das sind also 16 mögliche Punkte.

Der schlechteste Schütze muss ausscheiden und die verbleibenden Schützen schießen wiederholt diese Reihenfolge. Von den letzten vier verbleibenden Schützen treten Platz 3 und 4 im kleinen Finale (bronze medal match) gegeneinander an (gleiche Reihenfolge wie im Finale) die beiden besten Schützen treten im Finale (gold medal match) gegeneinander an und kämpfen um die Gold- und Silbermedaille.

Alle anderen Skeet-Arten sind Abwandlungen dieser Form.