Skeet – Vereinsmeisterschaft 2018

Die Würfel für das Sportjahr 2018 sind gefallen. In diesem Jahr lagen die ersten drei Plätze gerade mal eine Tontaube auseinander und somit mal wieder spannend bis zum Schluss!
Matthias und Tino mussten dabei sogar noch um den ersten Platz stechen.

Hier die Ergebnisse:

  • Matthias Macherey 39 Wurfscheiben (+2 nach Stechen)
  • Tino Schmidt 39 Wurfscheiben (+1 nach Stechen)
  • Ulrich Hels 38 Wurfscheiben
  • Werner Roth 35 Wurfscheiben
  • Günther Theiss 32 Wurfscheiben
  • Ulrich Gerhard 30 Wurfscheiben
  • Alfred Brück 27 Wurfscheiben
  • Bastian Rafalzik 20 Wurfscheiben

Schön, dass ihr trotz des kühlen Wetters vorbeigekommen seid.

WICHTIG: Wer die Vereinsmeisterschaft (außer Wertung) als Qualifikation für die Bezirksmeisterschaft noch nachschießen möchte, kann das bis zum Ende des Jahres (2017) tun.

(TS)

Riesenschinken für Tino Schmidt

Am 3. Sonntag im September haben alle Skeetschützen und Karnivoren das Nostalgie-Schießen des WCO Gießen vorgemerkt. Selbstverständlich haben auch in diesem Jahr wieder ein paar Skeetschützen vom SV „Lemp“ erfolgreich an dem Turnier in Garbenteich teilgenommen.
Nach der Vorrunde führte unser Schützenbruder Matthias Macherey knapp vor seinen kongenialen Vereinskollegen Tino Schmidt und Uli Hels. Mit sogar einer 25er Runde knackte er damit seinen persönlichen Rekord.
Am Bullajan-Ofen wurde ein kleiner Regenschauer ausgesessen und von den Wurstspezialitäten gegessen, bevor die Zähler auf Null gesetzt wurden und es ins Finale ging. Dann herrschte wieder höchste Konzentration.
Zu einem Stechen kam es nach dem Finale nicht mehr. Das Rennen machte Tino Schmidt vom SV  „Lemp“ und erhielt nicht nur einen Riesenschinken der Metzgerei Jöckel , sondern auch eine Verewigung auf der gußeisernen Platte des WCO – der Hall of Fame des Nostalgie-Schießen. Platz zwei ging mit Matthias Macherey ebenfalls nach Kölschhausen. Platz drei belegte Jörg Schwan des WCO Gießen. Uli Hels vom SV „Lemp“ schoss sich erfolgreich auf den fünften Platz.

Beim „Schinken-Schießen“ werden die Wurfscheiben nicht nach aktuellem Regelwerk des olympischen Skeet beschossen, sondern in folgender Reihenfolge:

1.Stand 1Hochhaus
2.Niederhaus
3. / 4.Dublette (Hochhaus, Niederhaus)
5.Stand 2Hochhaus
6.Niederhaus
7./8.Dublette (Hochhaus, Niederhaus)
9.Stand 3Hochhaus
10.Niederhaus
11.Stand 4Hochhaus
12.Niederhaus
13.Stand 5Hochhaus
14.Niederhaus
15.Stand 6Hochhaus
16.Niederhaus
17./18.Dublette (Niederhaus, Hochhaus)
19.Stand 7Hochhaus
20.Niederhaus
21./22.Dublette (Niederhaus, Hochhaus)
23.Stand 8Hochhaus
24.Niederhaus
25.Optionsscheibe (Sie wird bei dem ersten Fehler geschossen. Bleibt der Schütze bis zur 24. Scheibe fehlerfrei, wird dieses Ziel aus dem Niederhaus des Stand 8 geworfen)
Nostalgie-Schießen: Reihenfolge der zu beschießenden Wurfscheiben nach altem Regelwerk

LM Compak Sporting – Matthias Macherey schreibt Sportgeschichte

Am 16. September fand in Wiesbaden die erste hessische Meisterschaft im Compak-Sporting Schießen statt. Geführt wird diese Disziplin beim DSB unter der Nummer 3.30.xx.
Nicht nur gute Vorbereitung u.a. im Lauterbacher Wurfscheiben-Club, sondern auch ein glückliches Händchen bewies Matthias Macherey vom SV „Lemp“, der nach anfänglichen Schwierigkeiten am Ende vor Michaela Schröder (WCW Wiesbaden) lag. Diese ging mit ihrem Vereinskollegen Nikolay Poddubskiy ins Stechen um Platz zwei.

Die beiden Erstplatzierten der Landesmeisterschaft: Michaela Schröder (WCW Wiesbaden, Vize-Europameisterin, Vize-Weltmeisterin und Olympiateilnehmerin), Matthias Macherey (SV „Lemp“ Kölschhausen, erster Hessenmeister im Compak-Sporting)

Somit heisst Hessens erster Meister in der Disziplin Compak Sporting  Matthias Macherey vom SV „Lemp“ Kölschhausen.
Der Sieger hofft nun auf einen zeitnahen Ausbau des heimischen Skeetstandes zum Compak-Stand, um in Kölschhausen weiterhin gut gefördert zu werden.

Leider erfolgte in diesem Jahr keine Weitermeldung zur Deutschen Meisterschaft, da die erste DM in dieser Disziplin erst 2018 vorgesehen ist.
Die hessische Meisterschaft 2017 stellt den Startschuss dieser Disziplin (3.30.xx) neben den Disziplinen Flinte Universal-Trap (3.40.xx) und dem Parcours (3.35.xx) im DSB dar.


Wie bei dem Parcous schießen, werden beim Compak-Sporting Wurfscheiben und Rollhasen aus unterschiedlichen Maschinen in unterschiedlichen Entfernungen geworfen und beschossen. Die Schützen stehen jedoch in die Schußrichtung begrenzenden Käfigen, die wiederum gemäß den Trap-Positionen eins bis fünf angeordnet sind und beschießen, je Position, unterschiedliche Ziele einzeln oder paarweise. Paare werden als „Simultandublette“ oder „Dublette auf Schuß“ geworfen. Bei letzteren erfolgt der Abwurf der zweiten Wurfscheibe erst nach dem Schuß auf das erste Ziel. Die gleichzeitig abgeworfenen Simultandubletten erfordern höchste Aufmerksamkeit, muss doch der Schütze selbst entscheiden, in welcher Reihenfolge er die Ziele beschießt.

Sieg beim Blaser Cup 50

Einen etwas außergewöhnlichen, vielleicht auch einmaligen Erfolg konnte der SV „Lemp“ beim diesjähigen Blaser Cup 50 im sächsischen Sörnewitz verbuchen.
Geplant war dieser Tag schon seit der IWA 2016 in Nürnberg. Als Testtag für die zu dieser Zeit neu erschienenen Bockdoppelflinte F16 des Jagdwaffenhersteller Blaser angesetzt, wurde die Teilnahme „außer Konkurenz“ am 11. August von uns gewonnen.

Gruppenbild mit den Damen des 2017er Blaser Cup 50 in Sörnewitz v. l. n. r.: Katharina Geng, Corinne von Laufen, Matthias Macherey, Lena Weigele
Die Leihwaffe der Fa. Blaser: Die im Jahr 2016 erschienene Bockdoppelflinte F16. Hier mit verstellbarer Schaftbacke. Eine exzellente Waffe für den ambitionierten Jäger und Sportschützen.

Ob es an der etwas niedrigen Teilnehmerzahl lag oder auf Geheiß der Marketingabteilung geschah ändert nichts daran, dass Matthias Macherey vom SV „Lemp“ mit der exzellent verarbeiteten, ihm jedoch unbekannten Leihwaffe Blaser F16 eine Trefferquote von 92% erreichte und einen der begehrten Pokale – wohl als einziger Sportschütze – erhält.
Am nächstfolgenden Tag wurde wieder außer Konkurrenz geschossen. Aber auch hier war sein Ergebnis von 79% für den insgesamt erst vierten Wettkampf in dieser Disziplin mehr als zufriedenstellend.


Bei der sogenannte Königsdisziplin des Wurfscheibenschießens „Parcous“ oder auch „Jagdparcours“ werden Wurfscheiben oder Rollhasen in unterschiedlicher Farbe, Größe, Geschwindigkeit und Entfernung geworfen und beschossen. Meist tragen diese, eingeteilt in verschiedene Kategorien, die Namen crosser, teal, incomer oder looper. Der Schütze muss diese, ähnlich wie auf der Jagd mit ein oder zwei Schuß, auf wechselnden Positionen beschießen. Meist sind hierfür große Waldflächen erforderlich und die Schießstände selten. Glücklicherweise befindet sich unweit vom Verein die Schießschule Augustinus von Papen, wo man dieser Art von Sport nachkommen kann. Gute Fähigkeiten im Trap- und Skeetschießen sind zwar nicht zwingend, aber in jedem Fall hilfreich für den Einstieg.

Seit 2016 wird das Parcousschießen in Deutschland u.a. vom DSB ausgerichtet. Seit dieser Zeit nehmen wir an Wurfscheibenveranstaltungen des Parcoursschießen teil.U.a. an der ersten Deutschen Meisterschaft im Parcoursschießen, ausgerichtet von dem Ehepaar Frohnhofen, am Schiessplatz Lichteberg in Sörnewitz.
Da sich die Anmeldungsformalitäten in diesem Jahr geändert haben, konnten wir an der DM zwar nicht teilnehmen, jedoch an verschiedenen anderen Veranstaltungen.

LM Skeet – Bronze für Uli Hels

Auch in diesem Jahr war der SV „Lemp“ mit seinen Skeetschützen auf der Landesmeisterschaft vertreten. Angetreten sind Ulrich „Uli“ Hels, Tino Schmidt und Matthias Macherey in der Einzelwertung. Eine Mannschaft kam durch kurzfristige Terminverschiebung eines Schützen in diesem Jahr, trotz der guten Aussichten auf eine Silber bzw. Goldmedallie, nicht zustande. Im Gegensatz zu den beiden vorherigen Landesmeisterschaften in Bad Arolsen konnte der Wettbewerb in Wiesbaden an einem Tag, am 24. Juni, geschossen werden. Für uns bedeutete dies eine kurze Anfahrt und keine Übernachtung.

Am frühen Samstag morgen merkte man es im Weissen Weg in Wiesbaden schon gleich, Petrus würde es heute gut mit uns meinen. Und nach dem Anbringen der Startnummern auf den Schießwesten ging es auch gleich los. Die Schützen vereinten sich in ihren zugewiesenen Rotten und schossen abwechseln auf Stand 1 und Stand 3, nur unterbrochen durch die Einteilung als Richter sowie der Mittagspause.
Die brütende Hitze und der teilweise stark böige Wind im Kessel von Wiesbaden machte allen Anwesenden zu schaffen. Nach fünf Runden mit jeweils fünfundzwanzig Wurfscheiben stand ein Medaillenträger des SV „Lemp“ fest.
Uli Hels holt Bronze in der Klasse Senioren A. Dabei kratzte er förmlich am Silber, denn er lag nach 125 Scheiben mit 93 getroffenen Zielen nur 1 Scheibe hinter dem Zweitplatzierten und Vorsitzenden des WCW Wiesbaden. Der Sieger heisst Michael Appelt von der WCO Gießen mit 96 Scheiben.

2017 Hessische Landesmeisterschaft Skeet Wiesbaden, Schützenbruder Uli Hels im Voranschlag

Unsere beiden weiteren Schützen waren nach dem Vorkampf der Herrenklasse mit jeweils persönlicher Bestleistung sehr gut aufgestellt auf Platz zwei und drei.

Auch hier war die Leistungsdichte enorm, die ersten drei Plätze lagen zu dieser Zeit nur zwei Wurfscheiben auseinander – und das bei den bereits oben erwähnten hundertfünfundzwanzig beschossenen Scheiben.

Ob es der extremen Hitze geschuldet war oder dem Wind, die Leistung des Vorkampfes konnten unsere beiden Schützen Tino Schmidt und Matthias Macherey nicht aufrecht erhalten und schieden als die beiden ersten der sechs Finalisten aus.

Die verbliebenen vier Schützen kämpften in den Medal-Matches um Gold, Silber und Bronze. Die gültigen Platzierungen (bitte beachten, dass die Ergebnisse auf der Seite des Hessischen Schützenverbandes z.Zt. noch korrigiert werden müssen) stehen unter der Bildunterschrift.

2017 Hessische Landesmeisterschaft Skeet Wiesbaden
Siegerehrung Herrenlasse:
1. Peter Sagel (WTC Arolsen), 2. Nikolay Poddubskiy (WCW Wiesbaden), 3. Frederic Paetzold (WCW), 4. Florian Haselbach (WCW), 5. Tino Schmidt (SV „Lemp“ Kölschhausen), 6. Matthias Macherey (SV „Lemp“ Kölschhausen)

Am Ende des Tages konnte unser Verein erneut eine Medaille verbuchen. Es war auch dieses Jahr eine gelungene Meisterschaft mit persönlichen Bestleistungen und wir habe den SV „Lemp“ in Wiesbaden mit viel Spaß und Engagement würdig vertreten.

alle Fotos dieser Seite Ⓒ Martina Eck

August der Starke – Großparcours in Sachsen

Von weitem schon sieht man die fast vierzig Meter hohen Türme des Schießplatz Lichteberg in Sörnewitz, im sächsischen Landkreis Meißen. Hier treffen sich seit geraumer Zeit einmal jährlich Parcours-Liebhaber, die auch mehrere Stunden Anfahrtsweg in Kauf nehmen, um an diesem Wochenende auf insgesamt 400 Wurfscheiben zu schießen.
Namenspatron für dieses Event ist der ehemalige Kurfürst von Sachsen, dessen Beiname in der Zurschaustellung seiner körperlichen Kraft begründet liegt. Und das nicht grundlos. Während man bei einem Skeet-Turnier ca. 4kg Blei verschießt, können es an diesem Wochenende unter Umständen über 22kg werden.
Der SV-Lemp ist in diesem Jahr das erste mal vertreten und reiht sich, als Anfänger, mit einem Ergebnis von 58% unter dem Durchschnitt ein.
Viel Vergnügen hat es bereitet in einer Rotte mit dem Gesamtsieger Reinhold Winterl (83% mit Krieghoff K80, 81er Läufe) und dem Schützen auf Platz vier Tobias Schwerdt (81%, ebenfalls Krieghoff K80) zu schießen. Hierbei konnte man viel lernen. Zum Beispiel auch, dass Wurfscheiben in ca. 40 Metern Höhe und einer Entfernung von über 70 Metern nicht nur mit dem ersten Schuss getroffen werden, sondern auch noch mit dem zweiten Schuss komplett zerlegt werden können.
Besonderen Dank gilt Reinhold, der unserem Schützen Matthias Macherey, der eine Waffenstörung hatte, seine Exklusivflinte bis zum Ende des Wettkampfes geliehen hat. Das ist in der heutigen Zeit nicht selbstverständlich und zeugt von dem guten Charakter, den starken Nerven und der hohen Konzentration des Schützen.

Nachtrag: Kein Wunder, dass sich Reinhold bei der Deutschen Meisterschaft am Dornsberg am Bodensee zu den besten 3 bzw. 4 Schützen der Nation zählen durfte.


Hier ein kleiner Überblick über den Schießplatz Lichteberg in Sörnewitz:

Sieg beim Wanderpokal in Höhn

Am 21. Mai war es soweit, der erste Wettkampf um den Wanderpokal fand beim SV Höhn statt. Schon lange war es geplant eine Pokalrunde zwischen dem SV Höhn, dem WCO Gießen und dem SV „Lemp“ Kölschhausen ins Leben zu rufen. Dieses Jahr war der Austragungsort in Höhn und Peter Hütel hatte mit seinen Vereinsmitgliedern gute Vorarbeit geleistet, die Pokale besorgt und für Speis und Trank gesorgt.

Kritisch werden die Finalisten des Wanderpokal beäugt

In den ersten beiden Runden mit je 25 Skeet-Scheiben wurden die jeweils beiden besten Schützen der Vereine ermittelt. Diese sechs Schützen schossen in der Einzelwertung sowie in der Mannschaftswertung.

Bester Einzelschütze des Tages war unser Vereinsbruder Tino Schmidt.

Tino Schmidt bekommt den Pokal für den ersten Platz von Peter Hütel überreicht

Den Wanderpokal konnte dieses Jahr der WCO-Gießen für sich verbuchen.

Michael Appelt nimmt den Wanderpokal für den WCO entgegen

Das Wetter – wie man auf den Bildern unschwer erkennen kann – spielte perfekt mit. Wir hatten viel Spaß und haben den SV „Lemp“ gut vertreten.

Fazit: Der Wanderpokal geht zwar dieses Jahr ins Vereinsheim des WCO Gießen, aber schon nächstes Jahr werden wir uns wieder bemühen ihn nach Kölschhausen zu bringen.

Hels behält im Stechen die Nerven

Erst im Finalschießen der Kreismeisterschaft Skeet, in Kölschhausen, hat sich Ulrich Hels gegen seinen Kontrahenten Ulrich Gerhard durchgesetzt und den Titel in der Seniorenklasse A errungen. Die beiden Erstplatzierten waren mit jeweils 34 Treffern aus dem Wettkampf hervorgegangen. Ein Finalschuss musste entscheiden. Hier traf Hels, während Gerhard die Scheibe verfehlte. Auf den Plätzen drei bis fünf landeten die ebenfalls für den SV Kölschhausen an den Start gehenden Erwin Theiß (28) vor Günther Theiß (25) und Alfred Brück (19).
In der Schützenklasse wurde Tino Schmidt mit 36 Treffern Kreismeister vor Markus Metz (35), Matthias Macherey (33), Udo Schmidt (31) und Bastian Rafalzik (21), alle Vertreter des SV Kölschhausen.
Mit 39 von 50 möglichen Treffern holte Werner Roth (SV Kölschhausen), in der Seniorenklasse, die meisten der über 500 geworfenen Wurfscheiben aus der Luft. Er startete als Einziger in dieser Klasse und qualifizierte sich ohne Konkurrenz für die Gaumeisterschaft.

Die Teilnehmer von links nach rechts: Markus Metz, Tino Schmidt, Uli Hels, Günther Theiß, Ulrich Gerhard, Bastian Rafalzik, Erwin Theiß, Werner Roth, Matthias Macherey, Alfred Brück, Udo Schmidt

Jagdliches Wurfscheibenschießen

Am 18. Februar 2017 haben ab 13 Uhr nur Jäger geschossen. Es w wurden jagdliche Runden von 15 Tontauben je Durchgang angeboten.
Jäger mit Flinte und Munition (max.24g, max.2,0 mm) zahlten am heutigen Tag pro Runde 4 €
Und damit keiner lange warten musste: Die Teilnehmerzahl war auf maximal 12 Jäger begrenzt.

Das Angebot wurde von vielen Jägern aus der Region mit Freude angenommen. Viele hatten keine Kenntnis von unserem Schießstand im Wald von Kölschhausen und waren froh freundlich und unkompliziert aufgenommen zu werden.
Wir hoffen die neu geknüpften Verbindungen u.a. zum Jagdverein Kreis Wetzlar zukünftig noch besser ausbauen zu können.

Schießsport in Kölschhausen

Der Text soll eine Starthilfe für neue Mitglieder sein und hat keinen Anspruch auf Vollständigkeit oder Richtigkeit. Es geht hier ausschließlich um den Schießsport im Verein.

Für Nichtmitglieder

Ich will schießen. Kann ich das als Nichtmitglied?

Ja! Vielen denken man kann nur als Vereinsmitglied schießen. Doch es können sich auch Nichtmitglieder in diesem Sport ausprobieren.
Jäger oder Schützen anderer Vereine können beispielsweise ganz unkompliziert mitschießen. (Waffenbesitzer werden gebeten, sich und mitgeführte, erlaubnispflichtige Waffen unaufgefordert auszuweisen).
Gehört man nicht zu dieser Gruppe, kann man als Interessent mitschießen.
Da man Anfängern und Neulingen besondere Zuwendung zukommen lässt, bitten wir Interessenten mit uns vorher in Kontakt zu treten.
Zuschauer sind bei öffentlichen Trainings und Wettkämpfen immer willkommen.

Ich will schießen, bin aber keine 18 Jahre alt!

Hier gibt es verschiedentliche Möglichkeiten Jugendliche zu fördern. Maßgeblich ist das deutsche Gesetz in Form des Waffenrechts und der Betreuung von Jugendlichen, sowie die körperliche und geistige Verfassung des Heranwachsenden.
Luftpistole-/Luftgewehrschießen kann man ab einem Alter von 12 Jahren (mit polizeilicher Ausnahmegenehmigung schon unter 12 Jahren) mit der Einverständniserklärung der Eltern bzw. deren Anwesenheit und einer anwesenden Aufsicht mit Jugendbasislizenz.
Kleinkalibrige Pistolen und Gewehre, sowie Flinten kann man ab einem Alter von 14 Jahren (mit polizeilicher Ausnahmegenehmigung bedingt ab 12 Jahren) mit der Einverständniserklärung der Eltern bzw. deren Anwesenheit und einer anwesenden Aufsicht mit Jugendbasislizenz.
Großkalibrige Waffen darf man allerdings erst ab 18 Jahren schießen – ohne Ausnahme.

Ich will Mitglied werden!

Hierfür gibt es die Beitrittserklärung.

Für (werdende) Mitglieder

Training/Aufsicht

Die Trainingstage und Zeiten richten sich nach der entsprechenden Disziplin und sind im Allgemeinen unserer Homepage zu entnehmen. Teilweise gibt es spezielle Trainingstage, die nur für Mitglieder gedacht sind oder Wettkampftage, an denen kein Training stattfindet.
Zurzeit hat der Verein keine ausgebildeten Trainer. Die älteren, erfahreneren Schützen geben ihr Wissen an die Neulinge weiter. Externe Trainings werden jedoch von Zeit zu Zeit unter den Schützen organisiert. Weitere Lehrveranstaltungen gibt es u. a. auch in dem entsprechenden Bereich des Dachverbandes Deutscher Schützenbund (DSB).
Von neuen Mitglieder wird erwartet, dass sie ab einem Alter von 18 Jahren bereit sind, ebenfalls die Sachkunde der Schießstandaufsicht zu erlangen, selbst Aufsicht führen und das ihnen entgegengebrachte Engagement nebst ihrem Wissen an die nächstfolgende Generationen weitergeben.

Vereinswaffe/Munition

Der Verein besitzt eigene Vereinswaffen und stellt diese den Mitgliedern samt Munition, meist zum Selbstkostenpreis, im Training oder zum Wettkampf zur Verfügung.
Von den Mitgliedern wird dabei eine gewisse Sorgfalt, was den Umgang und die Reinigung angeht, erwartet.
Die Verbringung und Aufbewahrung erfolgt durch Mitglieder mit den entsprechenden Genehmigungen.

Eigene Waffe/Munition

Wer eine eigene Sportwaffe beantragen will, der muss folgende Dinge beachten:

Es wird unterschieden zwischen erlaubnispflichtigen oder erlaubnisfreien Sportwaffen.

Letztere können – ab einem gewissen Alter ohne vorherige Anmeldung etc. vom Schützen frei erworben werden.

Für den Kauf einer erlaubnispflichtigen Waffe sind verschiedene Behördengänge nötig.
Der Schütze braucht eine Waffenbesitzkarte (WBK) ggf. mit Voreintrag. Nicht zu verwechseln mit einem Waffenschein.
Diese kann man beantragen, wenn man eine gewisse Zeit regelmäßig am Training oder an Wettbewerben teilgenommen hat und dadurch ein Bedürfnis für diese Sportwaffe besteht (mindestens 1-mal monatlich oder 18-mal innerhalb eines Zeitraumes von einem Jahr). Das Bedürfnis wird zusätzlich über den Zeitpunkt des Erwerbs regelmäßig überprüft und gegebenenfalls entzogen.
Neben dem Bedürfnis wird die Zuverlässigkeit anhand des polizeilichen Führungszeugnisses ggf. psychologisches Gutachten überprüft.
Dann muss der Schütze einen Waffensachkunde-Lehrgang mit anschließender Prüfung nachweisen. Meist wird dabei eine erweiterte Sachkundeprüfung zur Schießstandaufsicht angeboten, die wir von unseren aktiven Mitgliedern erwarten.
Schlussendlich muss der Schütze nachweisen können, die Sportwaffe in einem geeigneten Tresor/Waffenschrank aufbewahren zu können. Die zuständigen Behörden/das Waffenrecht gibt Auskunft darüber, welchen Sicherheitsanforderungen die Aufbewahrung entsprechen muss.
Sind alle Kriterien erfüllt, kann der Schütze einen Antrag über die zuständige Behörde und dem Verband einreichen.
Sollte dem Antrag stattgegeben werden und ist der Schütze Besitzer einer WBK, kann er ggf. eine Sportwaffe erwerben. Diese müssen nach dem Erwerb erneut von der Behörde abgezeichnet werden. Er darf nun auch die für die Waffe nötige Munition erwerben.
Bei jedem Waffentransport muss die WBK mitgeführt werden.

Wettbewerbe

Ohne Dachverband

Für Veranstaltungen außerhalb der Dachverbände sind die Veranstalter selbst verantwortlich. Zulassungsbeschränkungen, Startgelder und sonstige Besonderheiten sind in den Ausschreibungen zu finden. Die Regeln sind meist an offiziellen Regeln der internationalen Dachverbände angelehnt. Solche Veranstaltungen existieren im In- und Ausland. Gewinner erhalten z. B. Titel, Pokale und Sachpreise (Achtung: Hier kann u. U. Einfuhrumsatzsteuer anfallen)

Mit nationalem Dachverband

Die nationalen Wettbewerbe werden meist von den großen Dachverbänden des Schießsports organisiert.
Unsere Vereinsmitglieder sind ebenso wie der Verein selbst dem Deutschen Schützenbund (DSB) angeschlossen. Er ist dem Hessischen Schützenverband (HSV) untergeordnet und dem Schützenbezirk 21. Er trägt den Namen Schützenverein „Lemp“ Kölschhausen e. V..
Da es bei dem DSB keine Field-Target-Disziplin gibt, sind diese Schützen zusätzlich Mitglied im Bund Deutscher Schützen (BDS) und können an den Wettbewerben beider Dachverbände teilnehmen.
Mitglieder, die ebenfalls Jäger sind, gehören meist noch dem Deutschen Jagdverband (DJV) an und können ebenfalls an deren Wettbewerben teilnehmen.
Eine Sonderstellung nimmt z. B. auch der hessische Schützenverband ein, der verschiedene Disziplinen vorsieht, die es auf Bundesebene beim DSB nicht gibt (Liste B: z.B. 50 m Unterhebelrepetierer oder Vorderlader Drehscheibe).

Deutscher Schützenbund (DSB)

Das Sportjahr im DSB ist das Kalenderjahr (vgl. 0.1.5). Will man in einem Wettkampf des DSB mitschießen, dann muss man bis zum 1. Oktober des Vorjahres einen Antrag auf einen Wettkampfpass stellen. Bis zum 1. November kann man den Eintragungen darin widersprechen (korrigieren lassen).
Das Ganze erfolgt meist online. Der Ansprechpartner hierfür ist der Sportleiter des Vereins. Der Wettkampfpass ist personalisiert und trägt eine eindeutige Nummer, zusammengesetzt aus Vereinsnummer und Mitgliedsnummer.
Die Wettbewerbe des DSB werden meist zum Anfang des Sportjahres im Kalender festgelegt und liegen meist zu ähnlichen Zeiten des Vorjahres.
Die kleinste organisatorische Einheit über dem Verein ist der Schützenbezirk 21 (Stand Dez. 2017)

Rundenwettkämpfe

Rundenwettkämpfe sind Mannschaftswettkämpfe der Vereine unterhalb des Schützenbezirks 21. Nicht in allen Disziplinen werden Rundenwettkämpfe angeboten. In Disziplinen mit einer großen Anzahl von Schützen können Vereine auch zwei Mannschaften je Disziplin und Gruppe (Grundklasse/Kreisklasse) melden. Meist bilden Schützen des gleichen Leistungsniveaus eine Mannschaft.
Alle Mannschaften schießen je Runde zweimal gegeneinander. Aufgeteilt in Hin- und Rückrunde werden die Wettkämpfe am eigenen oder gegnerischen Schießstand ausgetragen. (Sofern jede Mannschaft einem eigenen Verein mit Schießstand angehört)
Die Vereine bekommen für einen Sieg oder ein Unentschieden Punkte zugesprochen. Am Ende der Runde wird ausgewertet, welchen Platz eine Mannschaft im Vergleich erreicht hat. Eine Ermittlung des Siegers im Einzel wird durch Aufsummierung der persönlichen Einzelergebnisse berechnet.
Die Rundenwettkampfordnung ist auf der Seite des Schützenbezirks 21 einsehbar.

Ligawettbewerbe

Zwischen Rundenwettkämpfen der Kreisklasse und der Bezirksliga gibt es die Möglichkeit des Auf- und Abstiegs. Während die Rundenwettkämpfe der Grund- und Kreisklasse von dem Schützenbezirk organisiert werden, wird die Bezirks-, Ober- und Hessenliga vom HSV veranstaltet.
Oberhalb der Hessenliga existieren weiter Wettbewerbe, die vom DSB organisiert werden (Regionalligen, 2. Bundesligen). Die 1. Bundesliga ist die höchste deutsche Klasse im Bogenschießen, Luftpistole und Luftgewehr. Der Sieger der Bundesliga ist gleichzeitig auch Deutscher Mannschaftsmeister in diesen Disziplinen.

Meisterschaften

Die Meisterschaften sind hierarchisch aufgebaut und erfolgen, je Disziplin, einmalig im Sportjahr. Sie sind – ausgenommen von der Vereinsmeisterschaft – im Einzel oder als Mannschaft zu bestreiten. Meisterschaften können zum Teil vorgeschossen werden. Einen Anspruch auf den Meistertitel besteht jedoch nicht. Das Vorschießen muss beantragt werden und dient der Qualifikation für die nächst folgende Meisterschaft. Anträge für das Vorschießen sind meist auf den Seiten des Ausrichters der Meisterschaft zu finden.
Falls es für die nächsthöhere Meisterschaft keine Zulassungsbeschränkung gibt, finden sie in der folgenden Reihenfolge statt.

Vereinsmeisterschaft

Eine interne Veranstaltung des Vereins, die für jede Disziplin ausgetragen wird. Teilnehmer sind beschränkt auf Vereinsmitglieder.

Bezirksmeisterschaft

Der Schützenbezirk 21 ist zusammengesetzt aus den beiden ehemaligen Schützenkreisen 41 (Wetzlar) und 43 (Dillenburg) und umfasst ca. 71 Vereine (Stand Dez. 2017).
Die Bezirksmeisterschaft ist auf Mitglieder dieser Vereine beschränkt und bietet die Qualifikation für die Landesmeisterschaft.

Hessische Landesmeisterschaft

Der Veranstalter der Landesmeisterschaft ist der Hessische Schützenverband. Hier kommen die Schützen aus ganz Hessen zusammen, um die Meister/-innen der verschiedenen Disziplinen und Altersklassen auszuschießen.
Die Landesmeisterschaft ist auf Mitglieder der Vereine dieses Bundeslandes beschränkt und bietet die Qualifikation für die Deutsche Meisterschaft.

Deutsche Meisterschaft

Der höchste Wettbewerb des DSB. Ganz Deutschland sucht die Meister/-innen der einzelnen Disziplinen. Die Veranstaltung erfolgt häufig an mehreren Tagen.

Bund Deutscher Schützen (BDS)

Die Disziplinen des BDS können, soweit unsere Schießstände dafür zugelassen sind, ebenfalls geschossen werden.
Hierunter fällt vor allem das Field-Target-Schießen. Jedoch ebenfalls das Skeetschießen. Anprechpartner für Wettbewerbe des BDS ist der Resortleiter Field-Target bzw. die BDS-Gruppe (H)FT-Team des SV „Lemp“ Kölschhausen. Weitere Infos gibt es ebenfalls im Field-Target-Blog.

Deutscher Jagdverband (DJV)

Bei uns kann ebenfalls die Skeet-Disziplin des DJV geschossen werden. Hierbei werden nur 15 Wurfscheiben je Runde beschossen und es wird ohne zeitliche Verzögerung ausgelöst.

Mit internationalem Dachverband

Beim DSB ist bei der Deutschen Meisterschaft mit Wettbewerben erst mal Schluss. Wer international schießen will, der muss sich zusätzlich anderen Dachverbänden anschließen (z. B. ISSF oder FITASC)

FITASC

Eine Mitgliedschaft ist über den DSB möglich und kostet 30 € (Stand Dez. 2017). Mit der mitgeteilten Mitgliedsnummer kann man sich auf der Seite der FITASC bei Wettbewerben kostenpflichtig melden.
Die angebotene Wurfscheibendisziplinen Compak-Sporting ist neuerdings ebenfalls im DSB‑Regelwerk zu finden (Stand Dez. 2017).

Dienste

Bei verschiedenen Trainings und Veranstaltungen des Vereins sind u. U. Aufsichten am Schießstand, Schießleitung, Arbeitseinsätze und sonstige Dienste nötig. Es wird von den Mitgliedern erwartet solche Dienste abzuleisten oder Ersatzdienste zu leisten, um den Verein, das Vereinsheim, die Sportstätte und den Sportbetrieb aufrecht zu halten.